Ein Fest der Musik
Mitreißende Klänge, virtuose Instrumentalkunst und eine beeindruckende Vielfalt an Musikstilen: Das Solistenkonzert am Robert-Schuman-Gymnasium in Cham war wieder ein wahrer Ohrenschmaus. Unter der musikalischen Leitung von Florian Simeth entführten talentierte Schüler das Publikum auf eine musikalische Reise, die von Klassik bis Pop, von Filmmusik bis Jazz reichte. Unterstützt wurde der Musikpädagoge von Musiklehrer Marcus Maier an der Akustikgitarre. Das erste Stück war „Andantino“, das von den Geigerinnen Laura Scheingraber, Antonia Wilnhammer und Amelie Thurner mit feinem Gespür für Klang und Dynamik interpretiert wurde. Katharina Stelzer beeindruckte daraufhin mit ihrer Darbietung der „Sonatina Nr. 1“ auf der Harfe. Am Klavier begeisterte Katrin Seigner mit ihrer gefühlvollen Interpretation von Tschaikowskys „Die neue Puppe“. Amelie Thurner wechselte anschließend von der Violine ans Klavier und interpretierte das virtuose „Air varié“. Gitarristin Thea Stuiber ließ mit „La Chanson du petit Poulbot“ französisches Flair aufkommen, während Andrea Benesch als Gastmusikerin mit „Romance“ für Klarinette eine sanfte und gefühlvolle Atmosphäre schuf. Mit dem „Parisien Waltz“ zeigte Pia Stuiber ihr Können auf der Gitarre, gefolgt von den beeindruckenden Gesangseinlagen von Theresa Hackl („I feel pretty“), Isabel Kreis („Somewhere“) sowie dem Gesangsensemble mit „One Hand, one Heart“ – allesamt Lieder aus Leonard Bernsteins „West Side Story“. Nach einer kurzen Pause eröffnete Lea Seigner den zweiten Teil des Abends mit „Sizilianisch“ am Klavier. Ein besonderer Höhepunkt war Käthe Stuibers Gitarreninterpretation des Beatles-Klassikers „Eleanor Rigby“. Anschließend spielte Linda Heinze die „Aria“ von Bach auf der Geige. Die jüngste Teilnehmerin des Konzerts erntete für ihre beachtliche Leistung tosenden Applaus. Amelie Thurner stellte mit „First Step“ von Hans Zimmer diesmal ihr pianistisches Talent unter Beweis. Geigerin Laura Scheingraber verzauberte das Publikum mit Boccherinis „Menuett“, bevor Anna Wühr mit ihrem Saxophon das berühmte „Jurassic Park“-Thema von John Williams präsentierte. Alina Stuiber begeisterte mit einer ausdrucksstarken Darbietung der „Fantasie d-moll“ von Weiss auf der Gitarre. Einen klanglichen Kontrast bot Johanna Ebert am Marimbaphon mit „Sounds of the sea“. Zum Abschluss sorgte das Gesangsensemble mit dem mitreißenden „Super Trouper“ von ABBA für einen schwungvollen Ausklang. Das Publikum würdigte die Auftritte mit großem Beifall. Schulleiter Rudi Zell lobte die Interpreten für ihr außergewöhnliches Engagement und bedankte sich herzlich bei den Lehrkräften für die Unterstützung. „Einmal mehr zeigte das Solistenkonzert, wie vielseitig die Musik am Robert-Schuman-Gymnasium gelebt wird“, so Zell.
Text: Gregor Raab
Bilder: Dr. Tobias Hanauer