Aktionen und Projekte

Hilfsprojekt der 6. Jahrgangsstufe

Im Religionsunterricht der 6. Jahrgangsstufe wurde beim Thema „Kinder in der EINEN Welt" über das Leben von Jungen und Mädchen in anderen Ländern gesprochen. Die Schüler erfuhren in diesem Zusammenhang von der Ausbeutung durch Kinderarbeit, fehlender Gleichberechtigung von Mädchen und daraus resultierender mangelhafter Schulbildung oder dem Leben als Kindersoldaten.
Die Kinder waren sehr betroffen von diesen Schicksalen und äußerten den Wunsch zu helfen. So entstand die Idee, eine Patenschaft für eines dieser benachteiligten Kinder zu übernehmen. Die Wahl fiel auf ein Mädchen aus Afrika, wobei die Patenschaft durch die Organisation PLAN, von deren Integrität ich mich bereits privat überzeugen konnte, vermittelt wurde:

Bild: Noelie and her mother in Low Alimata Lucienne
    
Noelie Sigri

Geboren: 31.12.2007
Land: Burkina Faso
Gebiet: Kourittenga
Sprache: More
Religion: Christlich
Noelies Familie
  • Eltern sind fortgezogen
  • lebt bei Stiefmutter Alimata Lucienne:
  • geboren 1984; Kleinbäuerin
Bildung
  • geht in die Grundschule
  • sie ist dorthin etwa 45 Minuten unterwegs
Gesundheit
  • alle Grundimpfungen erhalten; in letzter Zeit gesund
Wohnen
  • wohnt in einem Haus aus luftgetrockneten Lehmziegeln
  • Dach ist aus Palmwedeln und Gras; Boden aus Erde
  • Familie nutzt Holz zum Kochen
  • Wasser: aus fünf Minuten entferntem Bohrbrunnen
  • Sanitäre Einrichtungen: keine Toilette vorhanden
  • Gesundheitseinrichtung: knappe 30 Minuten entfernt

Die Patenschaft läuft mittlerweile seit über einem Jahr und ist folgendermaßen organisiert:

Beitrag:

50 Cent pro Monat (vom Taschengeld der Schüler)

Einsammeln:

vierteljährlich in den Monaten März, Juni, September und Dezember durch die Klassenbeauftragten:

  • 7a: Natascha Hutterer, Alina Stuiber
  • 7b: Hermine Meier, Samuel Maurer
  • 7c: Josepha Theuerkauf, Paul Gebhard

 

Verantwortliche Lehrkraft:

Wolfram Schiedermeier (Kontaktperson für PLAN, Ansprechpartner der Schüler, Verwaltung und Überweisung der Gelder...)

Geschenke:

Da genügend Kinder mitmachen, ist es auch möglich, Noelie ab und zu eine kleine Freude - zum Beispiel zum Geburtstag oder zu Weihnachten - zu machen: letzten Dezember zum Beispiel in Form eines neuen Mäppchens mit Stiften etc...
        
Dauer:

bis zu Noelies 18. Geburtstag
    
Kontakt:

Durch regelmäßigen Briefverkehr werden die Schüler über allgemeine und persönliche Entwicklungen im Leben Noelies informiert; im Gegenzug können die Kinder sowohl in der Klassengemeinschaft als auch privat schreiben (am besten auf Englisch, da so die Übersetzung nicht so lange dauert=> in Kooperation mit den Englischlehrern)

Wir Religionslehrer freuen uns sehr zu sehen, dass durch dieses ehrenamtliche Engagement unserer Schüler, Nächstenliebe nicht nur ein Schlagwort aus dem Lehrplan bleibt, sondern auch in der Praxis gelebt wird.

Wolfram Schiedermeier


Begegnung mit dem Judentum 

Für die Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe steht im Rahmen des Themas Judentum Jedes Jahr der Besuch einer Synagoge auf dem Programm. Sei es in Straubing oder in Regensburg -die Exkursion bietet immer Gelegenheit, sich im offenen Dialog auszutauschen. Aufgrund einiger Gemeinsamkeiten, aber auch vieler Unterschiede zum christlichen Glauben wird klar, dass das Zusammenleben von Menschen verschiedener Religionen gegenseitige Toleranz und eine Grund-haltung der Versöhnung voraussetzt. 

Die Bilder zeigen die 9. Jahrgangsstufe vor und im Inneren der Regensburger Synagoge. 

Rabbiner Bloch beantwortet die Fragen der Gäste vor dem Toraschrein sitzend.

 

Fächerübergreifendes Projekt: RSG Cham - Partnerschule für Verbraucherbildung

Ganz dem Lehrplanthema K 8.1 entsprechend, in dem die Schülerinnen und Schüler erfahren, dass Gottes Schöpfung nicht nur Gabe, sondern vielmehr auch Aufgabe ist, wurde auf individuelle und kreative Art und Weise umgesetzt, was es heißt, “Verantwortung für die Welt” zu zeigen. Leere Schokoladenverpackungen nicht nur einfach wegwerfen, sondern ihnen, in Form von selbstgebastelten Federmäppchen zu einem zweiten Leben zu verhelfen, berührt nicht nur das Thema Verbraucherbildung generell, sondern sensibilisiert die Schülerinnen und Schüler ganz konkret hinsichtlich eines nachhaltigen Umgangs mit den Ressourcen. Dieses Engagement der Schule, das fächerübergreifend umgesetzt wurde, wurde schließlich vom Bayerischen Verbraucherschutzministerium, dem Bayerischen Kultusministerium sowie dem VerbraucherService Bayern mit der Auszeichnung “Partnerschule Verbraucherbildung Bayern” gewürdigt.

  

 

 

P-Seminar „Jakobsweg“ 2018/19: Gestaltung eines Deutsch- Tschechischen Jakobustages

Im Auftrag der Gemeinde Eschlkam gestalteten 12 SchülerInnen den deutsch-tschechischen Jakobustag am 01.Juli 2018 in Všeruby (Neumark). Sie bereiteten dabei für vier Stationen Texte und Aktionen vor. Völkerverbindende Aspekte (Brücke über den Chamb) und die Symbole des hl. Jakobus (Muschel) standen dabei im Mittelpunkt. 

Neben dem Gottesdienst mit dem Bischof war die Vertrauensübung an der Grenze ein Highlight. Angeführt von den GymnasiastInnen überschritt die Pilgergruppe mit geschlossenen Augen die Grenze, jeweils die Hände auf den Schultern des Vordermanns.

Die Pilgerwanderung begann in der Jakobuskirche in Eschlkam

Bei der Muschelkapelle in Seugenhof ging es um die Legende der Jakobsmuschel

An der Grenze luden die Schülerinnen und Schüler die Pilger zu einer Vertrauensübung ein

Abschluss und Höhepunkt der Pilgerwanderung war der Gottesdienst mit Bischof Tomaš Holub aus Pilsen

 

 

Weihnachtstrucker

Alljährlich beteiligt sich das RSG an einer Solidaraktion zu Weihnachten und packt pro Klasse mindestens ein Paket mit vorgeschriebenen Hilfsgütern. Durch den Einsatz vieler Helfer gelangen diese zu Menschen in Osteuropa, die sich über diese Geschenke zum Fest der Liebe sehr freuen.

Das wünscht Euch die Fachschaft Religion von Herzen!