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IHK-Zertifikat für Abiturienten

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Trotz Corona absolvierten letzten Freitag Schülerinnen und Schüler aus der Q11 des Robert-Schuman-Gymnasiums und des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums ihre externe Zertifikatsprüfung der IHK Regensburg an den jeweiligen Schulen. Die Prüfungen wurden in diesem Jahr von Frau Probst von der IHK Regensburg erstellt. Leider war dies der letzte Prüfungsjahrgang, da die IHK sich bedauerlicherweise nicht mehr in der Lage sieht, diese über viele Jahre gewachsene Kooperation fortzusetzen und auch Abiturienten die Möglichkeit zu geben, sich das theoretische Wissen einer Industriekauffrau/eines Industriekaufmanns anzueignen und in dieses Berufsfeld Einblick zu erhalten.

In diesem Jahr wagten sich 11 Kursteilnehmer des Profilfaches BWL begleitet von Herrn Wolfrum und 8 Teilnehmer des W-Seminars von Herrn Borowitz an die externe Zertifizierung. Diese beinhaltet zwei große Teilbereiche. Der erste beschäftigt sich mit Kosten- und Leistungsrechnung – einem Gebiet, das in der Schule kaum thematisiert wird, abgesehen von Wirtschaftsinformatik in der 10. Jahrgangsstufe des Wirtschaftszweiges am RSG, im Unternehmen jedoch eine zentrale Bedeutung hat. Dabei wurde einmal mehr die Wichtigkeit des Wirtschaftszweiges für das spätere Studien-, Berufs- und Arbeitsleben deutlich und die nachhaltige Ausbildung im Fach Wirtschaftsinformatik kam zum tragen. Abgerundet wird dieser erste mit vielen Herausforderungen versehene Prüfungsteil von einigen Fragen zu Bilanzierung und Bilanzanalyse. Der zweite Teil hat Unternehmensformen, Vollmachten und Grundzüge der Wirtschafts- und Sozialpolitik zum Inhalt und fällt den Schülern deutlich leichter.

Die Überreichung der Zertifikate, die gerade im zunehmenden Wettbewerb um Studienplätze einen zusätzlichen Vorteil bedeuten können, wird im Rahmen der jeweiligen Abiturfeier durch einen Vertreter der IHK Regensburg erfolgen.

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Unternehmer kommen ans RSG

Vor kurzem hatten die Schülerinnen und Schüler der Q11 am Robert-Schuman-Gymnasium in Cham die Gelegenheit, Unternehmern über die Schulter zu schauen und sie beim Geschäftemachen bzw. dem systematischen Aufbau und Pflege von Netzwerken zu beobachten. Zu diesem Anlass trafen sich die 18 Mitglieder des Graf-Luckner-BNI-Chapters Cham (Business Network International) zu ihrem wöchentlichen Unternehmerfrühstück in der Mensa des RSG.

Dieses läuft nach einer streng vorgegebenen Tagesordnung ab und gibt den Mitgliedern der Chamer Einheit, Vertretern aus anderen Regionen und Gästen die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und Beziehungen aufzubauen. Ganz nach dem Motto „Wer gibt, gewinnt“ profitieren die Mitglieder von den Empfehlungen und erreichen so einen zusätzlichen Umsatz.

In seiner Hauptpräsentation legte Florian Fundeis als Exekutivdirektor für BNI Ostbayern die Motive und Ziele einer Mitgliedschaft im BNI dar. In der ganz speziellen Schulsituation stand neben diesen Zielen auch das Eingehen auf die Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt, die als potenzielle Praktikanten oder Auszubildende/Mitarbeiter die Möglichkeit erhalten, in ein Berufsfeld ihrer Wahl hinein zu schnuppern. Damit erweist sich dieser Termin neben dem Einblick in die Unternehmerrealität als gelungene Ergänzung im Feld Berufs- und Studienorientierung (BuS) der gymnasialen Oberstufe. Nach spannenden und lehrreichen 90 Minuten stellte sich Herr Fundeis den zahlreichen Schülerfragen und konnte weiterführende wertvolle Informationen geben.  

 

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Geldpolitik in bewegten Zeiten: Chancen und Risiken!

Unter diesem Motto stand eine Doppelstunde Wirtschaft und Recht, die Schülerinnen und Schüler der drei Q12-Oberstufenkurse am Robert-Schuman-Gymnasium vor kurzem erleben durften. Herr Reinhard Pfaffel, der Leiter der Bundesbankfiliale Regensburg, legte den Schülern die Grundzüge der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) dar. In seinem sehr kurzweiligen und mit zahlreichen aktuellen Beispielen angereicherten Vortrag stellte er zunächst die Zielvorstellung der Geldpolitik im Euroraum heraus. Vorrangiges Ziel der EZB ist die Preisniveaustabilität oder im geldpolitischen Jargon ausgedrückt eine Inflationsrate bzw. ein harmonisierter Verbraucherpreisindex nahe bei aber unter 2 %. Diesem Wert nähert sich die Inflationsrate im Euroraum derzeit wieder an. Wichtig dabei ist, dass nur tatsächlich nur die Entwicklung der Verbraucherpreise und dies im Durchschnitt der Eurostaaten betrachtet wird und eben nicht auch die Entwicklung der Vermögenspreise, also der Preise für Immobilien, Aktien oder Gold. Mario Draghi, der Präsident der EZB, wird nicht müde, das Schreckgespenst einer Deflation herauf zu beschwören und begründet damit die expansive Geldpolitik der EZB, angefangen von einer Nullzinspolitik bis hin zu ganz unkonventionellen Maßnahmen, wie dem Aufkaufprogramm von Staatsanleihen. Dies hat derzeit ein Volumen von 2,6 Billionen Euro, soll aber demnächst auslaufen. Juristisch nicht ganz unumstritten ist der Ankauf nur erlaubt, wenn er am sog. Sekundärmarkt also nicht von den Staaten direkt erfolgt. Im Gegensatz zur Sichtweise der EZB ist die Bundesbank der Meinung, dass das Anleihenaufkaufprogramm und mit deutlichen Risiken behaftet ist. Ausgehend davon erläuterte der Referent das geldpolitische Instrumentarium der EZB, dessen Kern die Zinspolitik bildet, erklärte die Wirkungsweise eines sinkenden Hauptrefinanzierungssatzes auf realwirtschaftliche Größen wie Wirtschaftswachstum oder Preise und betonte dabei auch, dass ein zinspolitischer Schritt erst mit einer Verzögerung von mindestens einem halben Jahr in der Realwirtschaft ankommt.  Dabei betonte der Referent, dass ein Ausstieg aus der derzeit sehr expansiven Geldpolitik frühestens im zweiten Halbjahr 2019 erwartet werden kann. Die EZB hat im Rahmen des „forward guidance“ zugesagt, dass die Wende der Geldpolitik in kleinen Schritten erfolgen und langfristig kommuniziert werden wird. Derzeit deuten die Vorzeichen nicht auf eine baldige Wende hin. Herr Pfaffel verstand es dabei hervorragend, immer wieder auf andere Politikfelder einzugehen, die Schüler mit einzubinden und die nicht immer einfachen Zusammenhänge anschaulich zu verdeutlichen. Am Ende richtete er den eindringlichen Appell an die Schülerinnen und Schüler, sich noch mehr für ökonomische Zusammenhänge zu interessieren, da viele Entscheidungen aus dem Bereich der Geld- und Wirtschaftspolitik uns auf den ersten Blick nicht betreffen, jedoch mittelbar sehr starke Auswirkungen in unserem ganz persönliche Umfeld haben. Sämtliche Kursteilnehmer gingen jedenfalls mit dem Gefühl aus der Aula, bei diesem Vortrag nicht nur etwas für Unterricht und Abitur sondern vor allem für das Leben gelernt zu haben.

Im Dezember 2020 gab es diese Veranstaltung coronaconform digital als Videovortrag bzw. -konferenz.

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IHK-Zertifikat für Abiturienten

Letzten Freitag absolvierten Schüler aus der Q11 des Robert-Schuman-Gymnasiums Cham, des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums Cham sowie des Benedikt-Stattler-Gymnasiums Bad Kötzting ihre externe Zertifikatsprüfung der IHK Regensburg bei der Firma Zollner in Zandt. Dabei wissen die beteiligten Gymnasien bei diesem schulübergreifenden Projekt in der IHK - in Zandt vertreten durch Frau Eva Zimmermann-Hönigl, die auch die Aufgaben erstellt hat - einen kompetenten und verlässlichen Partner an ihrer Seite. Begleitet und vorbereitet wurden die Schüler von Herrn Seidl vom BSG, Herrn Borowitz  vom JvFG sowie Herrn Wolfrum vom RSG.Vom BSG und RSG legten 9 bzw. 26 Schüler aus den beiden BWL-Kursen des Profilbereichs der 11. Jahrgangsstufe die Prüfung ab. Auch wagten sich in diesem Jahr 15 Teilnehmern des W-Seminars am JvFG an die externe Zertifizierung. Diese beinhaltet zwei große Teilbereiche. Der erste beschäftigt sich mit Kosten- und Leistungsrechnung – einem Gebiet, das in der Schule kaum thematisiert wird, abgesehen von Wirtschaftsinformatik in der 10. Jahrgangsstufe des Wirtschaftszweiges am RSG, im Unternehmen jedoch eine zentrale Bedeutung hat. Abgerundet wird dieser erste mit vielen Herausforderungen versehene Prüfungsteil von einigen Fragen zu Bilanzierung und Bilanzanalyse. Der zweite Teil hat Unternehmensformen, Vollmachten und Grundzüge der Wirtschafts- und Sozialpolitik zum Inhalt und fällt den Schülern deutlich leichter. Nach den anspruchsvollen stellte Herr Steinberger kurz das Unternehmen sowie die Möglichkeiten des dualen Studiums bei Zollner vor, wobei ein dualer Student diese Art des  Studiums aus seiner Sicht beschrieb und es den Schülern mit seinen vielen Vorteilen ans Herz legte. Abschließend konnten die Schülerinnen und Schüler die Firma Zollner in Form einer Betriebserkundung von innen kennen lernen. Die Überreichung der Zertifikate, die gerade im zunehmenden Wettbewerb um Studienplätze einen zusätzlichen Vorteil bedeuten können, wird im Rahmen der Abiturfeier durch einen Vertreter der IHK Regensburg erfolgen.

rechts vorne: Herr Steinberger (Fa. Zollner), Frau Zimmermann-Hoenigl (IHK)