Besondere Aktivitäten

Römerfest 2019

„Celebrant isti Romani! – Die feiern die Römer!“ Diesem leicht abgewandeltem Zitat des berühmten Comic-Helden Obelix ist die Schulfamilie des Robert-Schuman-Gymnasiums in Cham in guter humanistischer Tradition gefolgt und so hat in der Reihe der Festjahresaktivitäten das P-Seminar Latein unter der Leitung von Studienrat Wolfram Steininger mit großem Engagement und viel Liebe zum Detail ein großes Römerfest organisiert, das nach monatelangen Vorbereitungen am letzten Septemberwochenende auf dem Areal der Chamer Wasserwirtschaft stattfand.

Das P-Seminar hatte mit der freundlichen Hilfe vieler weiterer Schülerinnen und Schüler und auch befreundeter Römergruppen wie der Regensburger Legionärsgruppe „Monumentum Vividum“  und der „Raetici Romani“ die Wasserwirtschaft in einen römischen Marktplatz verwandelt, auf dem sich den zahlreichen Besuchern ein buntes und vielfältiges Programm bot. An beiden Tagen folgte Sensation auf Sensation: Sklavenmärkte, Weihezeremonien Bogenschießen am Stand der Rosenholzschützen Unterlintach Vorführungen zu römischem Handwerk durch die Gruppe „Linea antiqua“, und natürlich auch römisches Essen! Natürlich hatten die Gäste auch die Möglichkeit, sich handwerklich zu versuchen: So konnten etwa römische Spiele gebastelt, Mosaike gelegt, Schreibtafeln hergestellt oder auch Briefe auf Papyrus verfasst werden.

Dieses großartige spectaculum wird den Besuchern noch lange im Gedächtnis bleiben, sei es durch die großartigen Eindrücke des Festes oder durch die beeindruckende Größe des trojanischen Pferdes, das das P-Seminar in Zusammenarbeit mit Andreas Dünne eigens für dieses Fest gebaut hatte und nun dauerhaft das Bild der Wasserwirtschaft bereichern wird – zur immerwährenden Erinnerung an ein herausragendes Event und als Beweis für die Energie, die sich im engagierten Zusammenspiel bereitwilliger Kräfte ohne großen finanziellen Aufwand entfalten lässt. „Gratias vobis agimus! – Danke!“

Bilder: Dr. Schrott

Studienfahrten

Auch in der neuen Oberstufe soll eine gemeinsame Kurs- und Studienfahrt den Zusammenhalt des Jahrgangs stärken und den Horizont aller Beteiligten erweitern. Gerade das Fach Latein bietet den Schülerinnen und Schülern in diesem Zusammenhang die Möglichkeit, bedeutende Orte der antiken Welt kennenzulernen und sich mit deren Geschichte auseinanderzusetzen.

Bild: Ulrich

Exkursionen

Durch eine Vielzahl von Tagesexkursionen mit stets wechselnden Zielen soll den Schülerinnen und Schülern der Blick auf die noch heute sichtbaren Spuren der Römer in unserer Region geweitet werden und deren Lebensumstände, so wie sie in den Lehrbüchern gezeigt werden, greifbar und verständlich gemacht werden.

Besuch der Schumanisten im antiken Regensburg

Die Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen des Robert-Schuman-Gymnasiums in Cham, die Latein als erste Fremdsprache gewählt haben, auf nach Castra Regina, dem heutigen Regensburg. Dort statteten die begeisterten Lateiner wurden in Begleitung ihrer Lehrer Dr. Paul Schrott und Berno Secknus der Römerabteilung des Historischen Museums am Dachauplatz einen Besuch ab.  

Dort sollten die Schülerinnen und Schüler hautnah mit der großartigen Kultur der Römer in Kontakt kommen, über die sie bereits viel im Unterricht aus Büchern und Texten gehört und gelesen hatten. Während einer interaktiven Führung durch die Römerabteilung erfuhren sie, wie der Alltag der Menschen vor knapp 2.000 Jahren aussah!

Bild: Ulrich

Bild: Dr. Schrott

Auf den Spuren der Römer in Eichstätt – Exkursionswoche für der 6. Jahrgangsstufe

Die Römer haben im Altmühltal deutliche Spuren hinterlassen. Der Limes, die römische Stadt BIRICIANA/ Weißenburg mit Kastell, Siedlung und Thermen sowie das Römermuseum mit außergewöhnlichem Schatz sind Zeugen. Auch das rekonstruierte Römerkastell in Pfünz steht auf dem Programm und die „Villa Rustica“, wo das Leben auf einem römischen Bauernhof hautnah miterlebt werden kann. So sollen die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die Lebenswirklichkeit der alten Römer gewinnen, von der sie bisher nur in ihren Lehrbüchern erfahren haben.  

Wettbewerbe

1. Bundeswettbewerb Fremdsprachen

„Sprachen sind der Schlüssel zur Welt.“ So schreibt es Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung.

Der Bundeswettbewerb Fremdsprachen will als einer der traditionsreichsten Schülerwettbewerbe in Deutschland, junge Leute, die gerne und gut mit Sprachen umgehen, gezielt fördern und fordern. Dazu erhalten die teilnehmenden Schülerinnen und Schülern in unterschiedlichen Kategorien Aufgabenstellungen, die gelöst werden müssen.

2. Landeswettbewerb Alte Sprachen

„Zukunft braucht Herkunft". Unter diesem Motto lädt der Landeswettbewerb Alte Sprachen dazu ein, sich tüftelnd, übersetzend und kreativ mit den sprachlichen und kulturellen Grundlagen Europas zu befassen. Beteiligen können sich Schülerinnen und Schüler, die in der Oberstufe Latein und/oder Griechisch als Fach oder Seminar belegt haben.

3. Cicero Wettbewerb - Unterwegs auf den Spuren Ciceros

Das „Certamen Ciceronianum“  ist ein  in Italien stattfindender internationaler Lateinwettbewerb zu Ehren des römischen Philosophen und Staatsmannes Marcus Tullius Cicero, der in dessen Geburtsort Arpino ausgetragen wird. Diese Kleinstadt liegt etwa 100 km südöstlich von Rom im Bergland. Einmal im Jahr verwandelt sich das sonst beschauliche Städtchen zum pulsierenden Mittelpunkt für Latein-Schüler aus ganz Europa.