„Das Wasser ist das schönste Ding der Welt.“ – Diese Weisheit geht auf den griechischen Philosophen und ersten „Naturwissenschaftler“ Thales von Milet zurück. Dass diese Aussage auch nach wie vor Gültigkeit besitzt, versuchten die Schumanisten durch ein Experiment zu beweisen. So verlegten sie am Freitag, den 21. Juli 2017, kurzerhand den Unterricht in Freizeitbad Cham von ihrer vertauschten die stickigen Klassenzimmer mit dem strahlenden Himmel über den grünen Liegewiesen. Die Fachschaft Sport des Robert-Schuman- Gymnasiums in Cham hatte unter der Leitung von Sandra Fischer und Josef Schönberger ein buntes Programm zusammengestellt, sodass der Vormittag zugleich erholsame, zugleich aber auch abwechslungsreiche Stunden für die Schülerinnen und Schüler bereithielt.

Bei den sportlichen Wettkämpfen standen das sportliche Gegeneinander und zugleich das faire Miteinander gleichbedeutend im Vordergrund. An den einzelnen Stationen stellten sich einige Schülerinnen und Schüler der Konkurrenz ihrer Jahrgangsstufe. Die Klassenkameraden unterstützten dabei lautstark ihre Vertreter! In zahlreichen Disziplinen wurden Turniere veranstaltet, um die in Addition aller Disziplinen sportlichste Klasse des Jahrgangs zu küren. So maßen sich die Klassen in Mannschaftssportarten wie Beachvolleyballball oder Fußball. Daneben zeigten sie ihr Können im Turmspringen, beim Torwandschießen und bei der Trendsportart „Slackline“, bei der über ein gespanntes Band balanciert wird. Erfolgreich ist jedoch nur das Team, das am besten harmoniert und sich gegenseitig unterstützt.

Durch dieses vielfältige Angebot und das große Engagement der Schüler und Lehrer war das Ereignis eine tolle Sache – ein wirklich gelungenes Event. In der Tat genossen die Schülerinnen und Schüler nicht nur den großen Freizeitwert, sondern wurden auch zu gesundem Outdoor-Sport unter Wettkampfbedingungen motiviert. Natürlich war es erlaubt, sich zwischen den Aktivitäten durch einen Sprung ins kühle Nass zu erfrischen, am Regen zu flanieren oder einfach auf der Liegewiese Sonne zu tanken. So verließen gegen Mittag alle Beteiligten zufrieden und erfrischt den Unterricht (bzw. das Bad) – das Experiment war geglückt, Thales hat recht!