Das Projekt „Schüler entdecken Technik“ (SET) ist mittlerweile am RSG fest etabliert

Als die ersten Schülerinnen und Schüler im vergangenen Jahr den SET-Kurs mit Begeisterung abgeschlossen hatten, war den Verantwortlichen am Robert-Schuman-Gymnasium schnell klar: „Dieses Projekt führen wir wieder durch!“ Bester Beweis dafür, dass dies eine gute Idee war, ist der aktuelle Kurs, in welchem wieder zahlreiche Fünftklässler sechs Wochen lang freiwillig einmal wöchentlich einen Nachmittag in der Schule verbrachten und dabei konstruierten, löteten und das Schulhaus in bunten LEDs erstrahlen ließen.

Ziel des Kurses, den der Deggendorfer Verein „Technik für Kinder e.V.“ (TfK) zusammen mit der Firma Ensinger organisiert und durchgeführt hatte, war es, die Mädchen und Jungen möglichst früh an die Bereiche Technik und Handwerk heranzuführen, um ihnen so nachhaltig berufliche Möglichkeiten in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (kurz MINT) näherbringen. Das RSG als MINT-freundliche Schule bietet hierfür das optimale Forum, weshalb sich Schulleiter Günter Habel und die betreuende Lehrerin Simone Meier-Hauser besonders darüber freuen, dass das Projekt wieder sehr gut von den Kindern angenommen wurde.

Die Besonderheit des Konzepts besteht auch darin, dass einmal nicht die Lehrer im Mittelpunkt der Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern stehen, sondern diese von Auszubildenden der Firma Ensinger betreut wird. Die Azubis geben ihr Wissen weiter und übernehmen zudem eine Vorbildfunktion hinsichtlich der Entwicklung der beruflichen Interessen ihrer Schützlinge am Gymnasium. Konkrete Konstruktionen und Entwicklungen gewährten dabei den Teilnehmern wichtige Einblicke in die technischen Berufe. In diesem Durchgang beispielsweise wurden ein Wechselblinker und eine Taschenlampe auf LED-Basis gebaut. Auch die Konstruktion einer sogenannten Kojak-Sirene stand auf dem Lehrplan.

Die Teilnehmer waren durch die Bank begeistert von dem, was sie während des Kurses lernen durften, und da die erfolgreiche Teilnahme am Basiskurs die jungen Ingenieure für den Fortgeschrittenenkurs im nächsten Jahr qualifiziert, dürfte die Anmeldeliste hierfür bereits wieder gut gefüllt sein. (Simone Meier-Hauser)