Die Absicht des P-Seminars „Netzgänger“ ist es, den 6. Klassen die Gefahren des Internets nahe zu bringen. Aufgrund dessen kann dies als Präventionsprojekt angesehen werden, da die Schüler und Schülerinnen der 6. Klassen über die Risiken, aber auch über die Chancen aufgeklärt werden, und somit später im Netz richtiges Verhalten zeigen können.

Dieses Projekt, begleitet von Herrn Wolfrum, ist an der Universität Bamberg entstanden. Die Schülerinnen und Schüler, die das Seminar in der 10. Jahrgangsstufe wählten, hatten die Pflicht, an einer Schulung der Universität Bamberg teilzunehmen, die im Oktober 2014 stattfand. Bei dieser Ausbildung der Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse, wurde die Gruppe des P-Seminars Wirtschaft in vier Kleingruppen aufgeteilt, sodass alle vier Module, „Cybermobbing, Virtuelle Spielewelten, Soziale Netzwerke und Smart im Netz“, dieses Projekts besetzt werden konnten. Jede dieser vier Kleingruppen, wurde jeweils von einem Studenten, einen sogenannten Tutor, dieser Universität zu einer sogenannten Peergruppe ausgebildet.

Die Gruppe des Moduls „Virtuelle Spielewelten“ befasst sich mit Computer-, Online- und Konsolenspiele, wobei sie riskantes PC- und Internetverhalten zu erkennen lernen, aber auch Strategien um damit umzugehen. Die Schüler des Tutoriums „Soziale Netzwerke“ versuchen die 6. Klassen über die Chancen und Risiken von Sozialen Netzwerken aufzuklären, indem sie den Begriff „Freundschaft“ näher definieren und das sichere Erstellen eines Profils erklären. Die Experten der Gruppe „Cybermobbing“ erklären den jüngeren Schülern, was unter Cybermobbing zu verstehen ist, wer daran beteiligt ist und schließlich auch, was man tun kann, wenn man davon betroffen ist. Im Tutorium „Smart im Netz“ erlernen die Schüler der 6. Klassen seriöse und unseriöse Onlineangebote zu unterscheiden und beschäftigen sich mit dem Thema Datenschutz, aber auch wie ein sozial angemessener Umgang mit Handys und Smartphones aussehen kann.  

Im Vorfeld fand der „peer to peer day“ statt, bei dem sich die vier Kleingruppen gegenseitig ihre Präsentationen für den nachfolgenden Elternabend im Februar 2015 vortrugen. Während des Elternabends wurde den Eltern der 6. Klasse ermöglicht einen kleinen Einblick in die Thematik von jeweils zwei einzelnen Modulen zu erhalten, damit sie wissen, was auf ihre Kinder bei den nachfolgenden Schülernachmittagen zukommt.

Die Schülernachmittage, fanden jeweils vier Montage nacheinander statt, sodass jede der vier 6. Klassen einen Workshop über jeweils ein Modul besuchen konnte. Diese Nachmittage, die im Februar und März 2015 stattfanden, dauerten jeweils drei Stunden in denen jede Kleingruppe ihr Tutorium, Thema, auf das sie geschult wurden, den 6. Klassen durch Spiele, Wissenstest und kleinen Vorträgen versuchte nahe zu bringen und ihnen die Chancen und Risiken des Internets aufzuzeigen.

Autor: Michael Wolfrum