RSG erhält die Auszeichnung „Schule ohne Rassismus

Nach monatelangen Vorbereitungen war es endlich soweit: Am Montag fand das Maifest am Robert-Schuman-Gymnasium statt. Unter der Leitung von Lehrer Michael Wolfrum hatte die Klasse 10b einen interessanten Tag mit vielen verschiedenen Attraktionen auf die Beine gestellt. So wurde am Nachmittag eine Europameistershaft im Fußball und im Völkerball ausgetragen, bei der jede Klasse ein Land darstellte. Die Sieger wurden am Abend im fröhlichen Festrahmen geehrt.

Dabei war neben Kinderschminken und Dosenwerfen als Beschäftigung für die jüngeren Gäste auch bestens für das leibliche Wohl gesorgt. Bei Kaffee und Kuchen oder einer Bratwurstsemmel lauschten die zahlreichen Gäste aufmerksam Bands wie den Blasmusikanten der Charly M-Band und der Rockband Railway 5 oder ließen sich von den Burgstaller Rockplattlern aus Gleißenberg begeistern.

Angesichts dieses attraktiven Programms durfte Schulleiter Günter Habel viele Gäste begrüßen. Den Höhepunkt des Festes stellte natürlich das Aufstellen des Europäischen Maibaums durch die Bundeswehr dar. Dieser soll Tradition und Moderne verbinden und die Zusammengehörigkeit der Schule mit Europa zeigen.

Im Rahmen der Veranstaltung fand außerdem die offizielle Ernennung der Schule zur „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ statt. Dieses Projekt bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, das Klima an ihrer Schule aktiv mitzugestalten, indem sie sich gegen jede Form von Diskriminierung einsetzen und regelmäßig Projekttage zu diesem Thema durchführen. Die Plakette wurde von Bertram Höfer, dem Regionalkoordinator Mittelfranken, übergeben. Als Paten dieses Projekts konnten zudem Thomas Schmidberger, der bei den Paralympics 2012 im Tischtennis zwei Medaillen errungen hatte, und der Fernsehjournalist und Vorsitzende des Rodinger Burschenvereins, Rudolf Heinz, gewonnen werden.

Als Zeichen gegen Rassismus ließen die Schüler hunderte Ballons in vielen verschiedenen Farben in den Himmel steigen, um zu zeigen, dass jeder zu einer großen Gemeinschaft gehört, obwohl – oder gerade weil – jeder anders ist. Großes Lob an die Schüler, die dafür gesorgt haben, dass sich das Gymnasium nun eine Schule ohne Rassismus nennen darf, gab es von MdL Dr. Gerhard Hopp, der selbst als Schüler das RSG besucht hatte. Angesichts des vollkommen gelungenen Abends hoffen die Schüler, dass das Maifest, welches in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal stattfand, zur Tradition an ihrer Schule wird und somit jedes Jahr aufs Neue die Verbundenheit der Schule mit Europa zeigt.

 

Autorin: Kristina Schmid

 

 

 

 

 

... natürlich gibt's noch viele weitere Bilder (zum Vergrößern bitte anklicken)