RSG-Schüler belegen in Amberg beim Nationalen Jungimkerwettbewerb den 2. Platz

Wie unterscheidet sich Heidehonig vom Lindenhonig? Wie benutzt man einen Umlarvlöffel? Welche Funktion hat der Ventiltrichter der Biene? Diese und viele weitere Fragen galt es für die Imkerinnen und Imker beim Nationalen Jungimkerwettbewerb in Amberg zu lösen. Bei der deutschen Meisterschaft der Jungimker mussten die Teilnehmer an sieben Stationen ihr Wissen über Bienen und die Imkerei überprüfen lassen. Unter ihnen waren auch Maria Kienberger, Andreas Plattner und Florian Gebhard vom Robert-Schuman-Gymnasium Cham, die als Vertreter des Bayerischen Imkerbundes an den Start gingen. Sie hatten sich als Sieger des bayerischen Vorentscheids für diesen bedeutsamen Wettbewerb qualifiziert, der insgesamt drei Tage dauerte. In der Praxis mussten die einzelnen Teams Bienenweidepflanzen oder Imkergeräte erkennen. Am Tisch der bayerische Honigkönigin Sabrina Moriggl stand zudem die Bestimmung von Honigsorten anhand von Farbe und Geschmack auf dem Programm. Die Beschriftung einer Abbildung mit der komplexen Bienenanatomie stellte für die Schülerinnen und Schüler eine besondere Herausforderung dar. Am Bienenvolk mussten die Mädchen und Jungen darüber hinaus den Zustand des Volkes begutachten, die Königin erkennen und Drohnen zeichnen. Große Spannung herrschte dann bei der Siegerehrung. Den deutschen Meistertitel holte sich wie im Vorjahr das Trio aus Baden-Württemberg knapp gefolgt vom Team aus Cham. Den dritten Platz errang die Mannschaft vom Landesverband Rheinland. Eckard Radke - Präsident des bayerischen Landeverbandes - und Ambergs Oberbürgermeister Michael Cerny zollten allen Teilnehmern ihren höchsten Respekt. Die Jungimker aus ganz Deutschland hätten sich mächtig angestrengt, um die schwierigen Aufgaben zu meistern. Dabei bewiesen sie ein beachtliches Maß an Fachwissen und Fertigkeiten. (Gregor Raab)

Florian Gebhard, Maria Kienberger und Andreas Plattner (v. l.) bei der Honigverkostung mit der bayerischen Honigkönigin Sabrina Moriggl