„Wer von euch weiß, wer ich bin?“  80 Arme schnellten in die Höhe, als der stellvertretende Schulleiter Rudi Zell diese Frage am ersten Schultag an die jüngsten Schumanisten richtete. Schon war das Eis gebrochen und noch einige weitere „Quizfragen“ rund um das RSG wurden eifrig beantwortet.

Kein Wunder, denn schon zwei Tage zuvor hatten die 5. Klässler beim Kennenlerntag das Schulgebäude erkundet und somit das RSG und ihre neuen Mitschüler bei vielen lustigen Spielen kennen gelernt. Die Stufenbetreuer Robert Stögbauer und Wolfram Schiedermeier hatten mit den Klassleitern, einigen Lehrkräften und den Tutoren einen vergnüglichen Nachmittag mit zahlreichen Workshops veranstaltet. Ziel der Aktion war es, den Schülerinnen und Schülern in ungezwungener Atmosphäre Gelegenheit zu geben, sich untereinander bei Spiel und Spaß anzufreunden. Schließlich begegnete man auch den neuen Lehrern im Klassenzimmer. Begleitet wurden die Neuschumanisten dabei immer von ihren Tutoren.

Diese führten die 5. Klässler auch am ersten Schultag nach der Begrüßung zu ihren Klassenzimmern, wo sie kleine Geschenke für ihre Schützlinge parat hatten. Den Tutorenteams kommt in den nächsten Wochen eine verantwortungsvolle Aufgabe zu: Sie werden ihre fünften Klassen intensiv begleiten und Ansprechpartner auf Augenhöhe sein.

In der Turnhalle erhielten die Eltern währenddessen einige wichtige Informationen zum Elternportal. Musiklehrer Florian Simeth sorgte zwischendurch mit einigen Schülerinnen und Schülern für den passenden musikalischen Rahmen. Anschließend konnten sich die Eltern beim Elterntreff in den Räumen der Offenen Ganztagsschule stärken und untereinander austauschen. Auch Mitglieder der Schulleitung und einige Lehrer standen für Gespräche zur Verfügung.

Alles neu war an diesem ersten Schultag aber nicht nur für die Fünftklässler und ihre Eltern, sondern ausnahmslos für alle Schumanisten. Nach dem Umzug müssen sich alle an neue Räume, neue Wege und sogar an neue Anfangszeiten gewöhnen. Der stellvertretende Schulleiter Rudi Zell ist aber zuversichtlich, dass man sich problemlos einleben wird. Bei Gesprächen mit den Schülern war schnell klar: „Es ist ungewohnt und vielleicht anfangs noch verwirrend, aber es wird schon klappen!“ Und augenzwinkernd fügt eine ältere Schülerin hinzu: „Einfach jeder hat jetzt am Anfang noch kleinere Orientierungsprobleme - sogar die Lehrer!“