Im Rahmen des RSG – Bewegungskonzeptes ist es seit einigen Jahren gute Tradition, dass jede der fünften Klassen einen erlebnispädagogischen Tag gemeinsam verbringt. So durften auch zu Beginn dieses Schuljahres die neuen RSGler fernab des klassischen Unterrichts gemeinsam ein paar erlebnisreiche und bewegte Stunden in der Turnhalle verbringen.
An einigen Spielen zeigte die Bewegungsfachkraft die Bedeutung von gegenseitiger Rücksichtnahme, Vertrauen und gegenseitiger Toleranz. Die Mädchen und Jungen lernen, dass es wichtig ist, einander zuzuhören und sich abzusprechen, um gemeinsam ein Ziel zu erreichen.
Den Anfang machten kleine Begrüßungs- und Kennenlernspiele. Danach musste sich die ganze Klasse in der “RSG-Rakete” (Langbänke) nach alphabetischer Reihenfolge ordnen ohne die Rakete zu verlassen.
Die spielerischen Aufgaben, die Marion Hör stellte, waren nicht nur sehr anregend, sondern stets nur gemeinschaftlich zu bewältigen. „Es ist wichtig, miteinander zu reden, aber auch aufeinander zu hören und sich gegenseitig zu unterstützen“, betonte Hör immer wieder bei einer kurzen Besprechung im Teamkreis.
Auch gegenseitige Fairness und Gruppenzugehörigkeit wurde anhand von Sportspielen thematisiert.
So ließ sich auch der Abschlusstest nur gemeinsam meistern. Denn es galt, eine wacklige Wand (Weichbodenmatte) zu überwinden. Die Aufgabe dabei war, dass alle aus der Klasse über die Matte drüber kommen mussten. Jede Klasse hatte einen eigenen Lösungsansatz parat. Aber allen wurde dadurch klar, dass Aufgaben nur zu lösen sind, wenn alle gemeinsam kooperieren und sich gegenseitig vertrauen.
Mit viel Spaß an der gemeinsamen Bewegung war dieser Tag nicht nur ein Gewinn für die jungen Schumanistinnen und Schumanisten, sondern das Erlebte war auch für ihre Integration in der neuen Klasse und an der neuen Schule maßgeblich und maßgebend. (Marion Hör)