Vom 23. November bis 18. Dezember findet am Robert-Schuman-Gymnasium die Anne-Frank-Ausstellung statt. Im Vorgriff auf diese Veranstaltung unternahmen die angehenden Abiturienten eine sechstägige Studienfahrt nach Amsterdam. Dort erkundete die Gruppe das Hinterhaus, in dem sich das Mädchen mit ihrer Familie während des Zweiten Weltkriegs mehr als zwei Jahre lang von den Nazis versteckt und ihr Tagebuch geschrieben hatte. Die Organisatoren Antonia Wänninger-Gierl und Dr. Markus Retzer brachten den Schülerinnen und Schülern mit einem abwechslungsreichen Programm überdies die besondere Geschichte und das kulturelle Leben der niederländischen Metropole näher. So unternahmen die Teilnehmer unter anderem eine Radtour, besuchten das Van-Gogh-Museum und fuhren im offenen Boot auf den weltbekannten Grachten. Auf der 360-Grad-Aussichtsplattform des „A’dam LOOKOUT“ bestaunten sie außerdem die Stadt aus der Vogelperspektive. Im zweiten Teil der Reise standen die Städte Rotterdam und Den Haag im Mittelpunkt. Bei einem Abstecher nach Kinderdijk bewunderten die Gymnasiasten historische Windmühlen, die mittlerweile zum UNESCO-Welterbe zählen. In Scheveningen, dem größten Seebad der Niederlande, genossen sie überdies einen malerischen Panoramablick über die Nordsee und den langen Sandstrand.