Am 22. Januar 1963, also vor exakt 56 Jahren, wurde der deutsch-französische Freundschaftsvertrag vom damaligen Bundeskanzler Konrad Adenauer und seinem französischen Pendant, dem Staatspräsidenten Charles de Gaulle, im Élysée-Palast unterzeichnet. Der Vertrag diente als Friedensakt, der die seit Jahrhunderten andauernde Erbfeindschaft zwischen den beiden Nachbarländern ein für alle Mal beenden sollte. Er schaffte Platz für einen neuen Leitgedanken, der sich durch ein von Freundschaft, Aufgeschlossenheit und Respekt geprägtes Verhältnis auszeichnet.

Da fällt die Auswahl nicht leicht: Das Buffet am Robert-Schuman-Gymnasium bot ein breites Spektrum an französischem Gebäck.

Am Robert-Schuman-Gymnasium in Cham wurde dieses freudige Jubiläum zum Anlass genommen und von einem eigens dafür gegründeten Projekt-Seminar zelebriert. Nachdem zu Beginn des Schultages die französische Nationalhymne aus den Lautsprechern ertönt war und die Schüler bereits auf das französische Flair eingestimmt hatte, das zudem im in den Farben der französischen Tricolore dekorierten Schulhaus Ausdruck fand, konnten in den Pausen selbstgebackene Leckereien wie Crêpes, Quiche und Macarons erworben werden.

Die P-Seminaristen präsentierten ihren Mitschülern kulinarische Spezialitäten aus Frankreich.

Außerdem wurden die Sieger des Malwettbewerbs zum Thema „l’amitié franco-allemande“ gekürt und mit einem kleinen Präsent belohnt. Im Rahmen der Feierlichkeiten stand auch noch ein gemeinsames Kochen der Teilnehmer des P-Seminars aus der Q12 mit einigen jüngeren Schülern an. Dort wurde den Kindern die französische Cuisine nähergebracht, um diese dazu anzuregen, sich gemäß dem Motto der Veranstaltung mit der deutsch-französischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auseinanderzusetzen.