Grundwissen

NOTENLESEN

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Die schwarzen Tasten tragen, wie Du im Folgenden siehst, jeweils zwei Namen, je nachdem ob Du von oben komst oder von unten (das nennt man "enharmonische Verwechslung"):

http://hundnase.heimat.eu/Notenkunde/tastatur-notennamen.jpg

INTERVALLE

Intervalle

Intervalle - Prime - Sekunde - Terz - Quinte - Sexte - Septime ...

 

Harmonielehre und Stufensystem



Tonarten und ihre Vorzeichen

Kreuztonarten:

G  D  A  E  H  Fis   ("Geh du alter Esel, hole Fische"!)

B-Tonarten:

F  B  Es  As  Des  Ges  ("Frische Brezen essen Asse des Gesangs!")

Aufbau der Dur-Tonleiter:   natürliche Halbtonschritte zwischen 3 & 4 und 7 & 8

Moll-Tonarten: Jeweils eine Dur- und Molltonart gehören zusammen; gleiche Vorzeichen (z.B. C-Dur und a-moll)

zugehörige Molltonart immer eine kleine Terz tiefer ( = 6. Ton der Durtonleiter)

z.B.    G/e      D/h      A/fis    E/ cis   F/d       B/g      Es/ c    As/f

Quintenzirkel

 

Musikepochen

 

Gregorianische Gesänge ab ca. 700-800

Mittelalter (Minnegesang) ca. 1000-1500

Renaissance ca. 1450-1600

 

Barock 1600-1750 (Todesjahr Bach)

  • symmetrisch, ganz klare Abschnitte, keine Übergänge
  • klarer Rhythmus, Ordnung, Struktur à Lautstärke, Rhythmus und Stimmung wechseln nicht
  • meist kleines Orchester
  • Soloinstrumente nie alleine, wenn dann Gruppenprinzip, wenige Instrumente
  • keine Klarinette, keine Posaunen, oft Oboe
  • gleichbleibend, CEMBALO

 

Klassik 1750-1820

  • Solokonzert (Violine, Klavier, Klarinette… Arien      + Orchester)
  • fließender, spielerisch, nicht so strenge Form
  • freier, lebendiger  - aber klare Struktur
  • Mozart; Beethoven
  • Klarinetten, Hörner, Streicher, Klavier
  • Kontrastprinzip, aber ausgewogen: 2 Themen         (2. meistens sanfter)
  • meist 4-sätzige Symphonie

 

Romantik 1820-1900

  • keine feste Form, äußerst fließend
  • extrem subtile Klangfarben im Hintergrund
  • extreme Wechsel (Lautstärke, Stimmung) anschwellen, sanft zurück
  • Riesenorchester: EFFEKTE – Blech+Becken
  • Harfe à ineinanderfließende, weiche Töne; gefühlvoll, träumerisch Phantasie, Nocturne
  • laaaaaange Melodien (schwer erkennbar)
  • Gefühle in überdeutlicher Form, aber noch Grundton
  • teilweise eindeutige  Melodie (auch Moll)

 

Fin de siècle (Übergangsphase) 1890-1910

 

Moderne - 1970

  • völlig freie Form, keine Tonart erkennbar
  • atonal, fragend, suchend, offen, dissonant, schmerzlich f. Ohren, klingt nicht schön
  • hässlich, krass, scheußlich
  • viele Schlaginstrumente/ Schlagzeug, extreme       Lautstärkenkontraste
  • unmöglich, Melodie zu finden

 

 

Postmoderne bis heute