Besondere Aktivitäten

Französisch-Schülerinnen des RSG bringen „Frankreich“ nach Untertraubenbach

„Vive la France!“ hieß es am Montag, dem 30. Januar 2017, für die Grundschüler der Lorenz-Gradl-Schule in Untertraubenbach. Initiiert von der Schulleiterin Hildegard Braun und geleitet von der Französischlehrerin Karolin Heil kamen die 15 Oberstufenschülerinnen des Französischkurses der Q 11 zu Besuch, um die Erst- bis Viertklässler spielerisch mit der Sprache und dem Land vertraut zu machen. Anlass für diese Aktion war der deutsch-französische Tag, der jedes Jahr am 22. Januar gefeiert wird und zum Erhalt sowie zur Pflege der Freundschaft zwischen diesen beiden Nachbarländern beitragen soll.

Zu dritt bzw. zu viert hatten die Französischschülerinnen für die vier verschiedenen Jahrgangsstufen jeweils ein vielfältiges Programm erarbeitet, bei dem die Grundschüler z.B. Zahlen, Farben oder Tiere auf Französisch lernten. Ihr neues Wissen durften sie dann gleich spielerisch unter Beweis stellen. Am Ende erhielt jeder einen Expertenausweis, eine französische Fahne und eine Süßigkeit aus dem Nachbarland.

„Bon appetit“ hieß es dann in der Pause. Denn der Elternbeirat der Lorenz-Gradl-Grundschule hatte ein leckeres, reichhaltiges deutsch-französisches Buffet angerichtet.

Crêpes durften dabei natürlich auch nicht fehlen.

Sowohl die kleinen als auch die großen Schüler hatten an diesem Vormittag sehr großen Spaß und es bleibt zu überlegen, ob man diese gelungene Aktion nicht regelmäßig stattfinden lässt. (Hk)

Märchenstunde – auf Französisch – am RSG

Märchenhaft starteten die Französisch-Schülerinnen und -Schüler des RSG in diese Woche. Denn die französische Erzählerin Catherine Bouin besuchte am Montag, den 16. Januar 2017, die 9. bis 12. Jahrgangsstufe und hatte wieder eine Reihe an spannenden Geschichten im „Gepäck“.

Mit viel Geschick, ausdrucksstarker Gestik und Mimik sowie einzelnen Worthilfen schilderte Catherine Bouin verschiedene Erzählungen, jeweils an das Niveau ihrer Zuhörer angepasst. Diese lauschten gebannt und konnten dabei ihre Fremdsprachenkenntnisse unter Beweis stellen. Da es sich bei Madame Bouin um eine Muttersprachlerin handelt, stellte dies natürlich eine besondere Herausforderung dar, die aber alle mit Bravour meisterten.

 

Während in Frankreich der Beruf des Erzählers nicht unüblich ist, kennen deutsche Schüler diese Art von kultureller Veranstaltung nicht. Es wäre aber durchaus wünschenswert, wenn diese Tradition auch bei uns Fuß fassen könnte. (Hk)

 

Frankreich zu Besuch am RSG

 

Mit einem Koffer und einer riesigen Kiste voller Lernmittel steigt Lektorin Charlotte de Brabander am Dienstag, den 20.12.2016, aus dem FranceMobil. Die Siebtklässler, die sich in diesem Schuljahr entscheiden müssen, ob sie Französisch als dritte Fremdsprache wählen, und auch die Zehntklässler, die sich bereits im dritten Lernjahr befinden, warten unterdessen schon gespannt auf ihre erste „Französischstunde“ von einer Muttersprachlerin.

Hinter dem Projekt steht das Deutsch-Französische Jugendwerk sowie das Institut français und es wird mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung, Renault Deutschland, des dfi Erlangen sowie des Ernst Klett Verlags durchgeführt.

Die offene, sympathische und charmante Französin verstand es, die Schülerinnen und Schüler mit motivierenden Spielen zum Mitmachen zu animieren. So mussten beispielsweise die Siebtklässler ihren Vornamen erraten und lernten dabei das französische Alphabet kennen. In einem spannenden Zweikampf zwischen den „Croissants“ und „Baguettes“ suchten die Mitspieler der jeweiligen Teams Motivkarten zu französischen Wörtern wie „la tomate“, „le citron“, die die Lektorin laut vorsagte. Dabei merkten die Mädchen und Jungen, dass sie schon einiges verstehen, ohne jemals Französisch gelernt zu haben.

In der 10. Jahrgangsstufe wurde den Schülerinnen und Schülern mit unterschiedlichen Aktivitäten und Spielen vor allem gezeigt, wie gut sie schon Französisch sprechen können. Sie durften beispielsweise Titel und Interpreten von aktuellen französischen Liedern erraten oder einen durcheinandergeratenen Liedtext wieder in die richtige Reihenfolge bringen.

Alle hatten sehr viel Spaß an dieser etwas anderen „Französischstunde“ und die Fachschaft Französisch verspricht sich von dem Einsatz vor allem, dass sich viele für diese wunderschöne Sprache begeistern konnten, auch um so einen Beitrag zum Erhalt und zur Pflege der Deutsch-Französischen Freundschaft zu leisten, die seit 2004 jedes Jahr am 22. Januar gefeiert wird. (Hk)

Französischschüler in  „Les Héritiers“ (Die Erben)

„Les Héritiers“ ist der Titel des französischen Films, der bei uns unter dem Namen „Die Schüler der Madame Anne“ im Kino lief und den die Französischschüler der 10., 11. und 12. Jahrgangsstufe, zusammen mit ihren Lehrkräften Karolin Heil und Regina Rückerl,  am Donnerstagnachmittag, den 20.10.2016, im Rahmen des 17. französischen Filmfestivals „Cinéfête“ in Regensburg im Andreasstadl ansehen durften.

Nach einer wahren Begebenheit erzählt die Regisseurin Marie-Castille Mention-Schaar darin eine sehr bewegende Geschichte über Integration und die Chance, die in der Gemeinschaft liegt. In einer 11. Klasse des Pariser Léon-Blum-Gymnasiums treffen viele verschiedene Jugendliche aufeinander, die wissen, dass sich der Rest der Welt nicht für sie interessiert: der junge Muslim Malik, die aggressive Mélanie oder der stille Théo. Als die engagierte Lehrerin Anne Guéguen die Klasse übernimmt, begegnen ihr selbstbewusster Unwille und große Provokationslust. Um den Teufelskreis zu brechen, schlägt sie der Klasse vor, bei einem renommierten, nationalen Schülerwettbewerb mitzumachen. Obwohl sich die meisten noch nie mit Geschichte befasst haben, entdecken die Jugendlichen, dass die längst vergangenen Schicksale auch ihnen viel zu erzählen haben. Für sie beginnt eine Reise in die Vergangenheit, die sie schließlich zu einer Gemeinschaft macht.

Obwohl der Film auf Französisch gezeigt wurde, war das Verständnis jederzeit gesichert, da er mit deutschen Untertiteln lief. Jedoch auch die inhaltliche Vor- und Nachbereitung im Unterricht trugen ihren Teil  dazu bei.

Die Schülerreaktionen waren durchwegs positiv: Sie fanden den Film sehr interessant und sehenswert, auch wenn manchen die anfangs gezeigten Szenen, die die Wut und Aggressivität der Jugendlich darstellt, nicht so gut gefallen haben. Insgesamt war es ein wirklich gelungener Ausflug, der den Französischunterricht durch die Authentizität des Ereignisses bereicherte. (Hk)

Les Musiciens de Brême – Die Bremer Stadtmusikanten auf Französisch

Achtklässler des RSG besuchen das Lille Kartofler Figurentheater

Eine märchenhafte Stunde durften die Französischschüler der achten Jahrgangsstufe am 12. Juli 2016 zusammen mit ihrer Französischlehrerin Martina Kerscher im Langhaussaal des Chamer Rathauses erleben.

Die Schülerinnen und Schüler des RSG durften das Märchen „Die Bremer Stadtmusikanten“ auf Französisch zusammen hautnah miterleben. Dabei wurde ihnen die altbekannte Geschichte nicht nur erzählt, sondern als witziges Puppenspiel präsentiert. Für die Achtklässler war es trotz des erst einjährigen Französischunterrichts kein Problem, dem Erzähler und der Handlung zu folgen, da der Text zuvor in französischer Sprache gelesen wurde und ihnen der Puppenspieler Matthias Kuchta bei schwierigen Vokabeln zudem Hilfestellung durch zahlreiche Worterklärungen und pantomimische Gesten bot. Auch Spontaneität und Fantasie waren gefragt, denn die Schüler wurden kurzerhand als Kulisse eingespannt oder durften Tierlaute nachahmen. So wurde auch die diesjährige Vorstellung des Puppentheaters wieder zu einem vollen Erfolg und stellte einen gelungenen Abschluss des Schuljahres dar. (Kr)

 

 

Internet Teamwettbewerb 2016
anlässlich des deutsch-französischen Tags

Den dritten Rang beim Internet Teamwettbewerb 2016 hat die Q12 nur knapp verpasst.

Während die anderen Schüler des RSG am Freitag, den 22. Januar 2016, in den Pausen leckere Crêpes genießen und Plakate über unser Nachbarland bewundern durften, saßen die Teilnehmer der Französischkurse der Q11 und Q12 im Computerraum und bearbeiteten fieberhaft alle gestellten Aufgaben. Neben Hör- und Leseverstehen wurden soziokulturelle Kenntnisse über die französischsprachige Welt und die deutsch-französischen Beziehungen abgeprüft. Dabei galt es bei der Internetrecherche auch Medienkompetenz, selbstständiges Zeitmanagement und Teamarbeit zu beweisen.

Es handelt es sich um einen vom Cornelsen Verlag und dem Institut français Deutschland organisierten Wettbewerb, bei dem Schülerinnen und Schüler an einem festgelegten Wettbewerbstag in Gruppenarbeit Fragen zu Frankreich und der Frankophonie lösen. Hierzu erhalten sie auf den Fragebögen Hinweise zu Internetseiten und Recherche-Tipps. Der Internet-Teamwettbewerb steht unter dem Motto „Franzosen und Deutsche: einmal Freunde, immer Freunde.“ und findet anlässlich des Jahrestags der Unterzeichnung des Elysée-Vertrages statt. Unterstützt wird der Internet-Teamwettbewerb von TV5Monde, Arte, dem VdF sowie den Kultusministerien der Länder. Der Wettbewerb findet jedes Jahr in Nordrhein-Westfalen, in allen anderen Bundesländern alle zwei Jahre statt.

Während die Q11 auf der Niveaustufe F3 68.35 von 80 Punkten erzielte und damit auf Platz 9 landete, schaffte es die Q12 im Level F4 mit 67.43 von 80 Punkten fast auf das „Treppchen“.

Die Schülerinnen und Schüler fanden die Teilnahme zwar anstrengend, aber auch sehr spannend und interessant. Wir gratulieren! (Hk)

Besuch der französischen Erzählerin Catherine Bouin

am 14.12.2015

Am Montagvormittag präsentierte Catherine Bouin, eine „conteuse“, also Erzählerin,  den Französischschülerinnen und -schülern der neunten, zehnten, elften und zwölften Jahrgangsstufe kurze, einfache Geschichten. Natürlich nicht auf Deutsch, sondern in ihrer Muttersprache Französisch.

Die Erzählungen stammten aus französischsprachigen Ländern: Frankreich selbst, Belgien und Nordafrika. Außerdem ließ Madame Bouin sog. „devinettes“ (Rätsel) lösen, in denen die Schüler ihren Scharfsinn unter Beweis stellen konnten.

Die Geschichten waren an das jeweilige Niveau angepasst und Mme Bouin verstand es, die schwierigen Wörter, Ausdrücke und Sachverhalte durch ihre Gestik, Mimik und auch Parallelen zu anderen Sprachen verständlich zu machen.

In den kurzweiligen 45 Minuten konnten die Französischschüler in der Begegnung mit einer Muttersprachlerin, die authentische Texte präsentierte, somit ihre Fremdsprachenkenntnisse anwenden. Die dadurch erzielten Erfolgserlebnisse stellen mit Sicherheit eine große Motivation für den Französischunterricht in den kommenden Schuljahren dar! (Hk)

 

RSG-Französischschüler zu Besuch bei „Familie Bélier“

„La famille Bélier“ ist der Titel einer französischen Komödie, die bei uns unter dem Namen „Verstehen Sie die Béliers?“ im Kino lief und die die Französischschüler der 10. und 12. Jahrgangsstufe, zusammen mit ihren Lehrkräften Karolin Heil und Regina Rückerl, am Donnerstagnachmittag, den 22.10.2015, im Rahmen des 16. französischen Filmfestivals „Cinéfête“ in Regensburg im Andreasstadl ansahen.
Es geht darin um Paula und deren Familie, die einen Bauernhof bewirtschaftet und in der bis auf die Tochter Paula alle gehörlos sind. Sie übernimmt daher alle Aufgaben, in denen gesprochen werden muss. Dabei gerät sie des Öfteren in lustige, aber durchaus auch peinliche Situationen. Als es jedoch darum geht, dass Paula sich ihren eigenen Wunsch erfüllen will, eine Gesangskarriere zu starten, gerät das familiäre Gleichgewicht ins Wanken und die Familie droht zu zerbrechen.
Der Film, der im Original mit deutschen Untertiteln gezeigt wurde, war inhaltlich im Unterricht vor- und nachbereitet worden, sodass das Verständnis jederzeit gesichert war.
Die Schülerreaktionen waren durchwegs positiv. Insgesamt war es somit ein äußerst gelungener Ausflug, der den Französischunterricht durch die Begegnung mit authentischem Material bereicherte. (Hk)

Le petit Chaperon Rouge – Rotkäppchen auf Französisch

Achtklässler des RSG besuchen das Lille Kartofler Figurentheater

Eine zauberhafte Stunde durften die Französischschüler der achten Jahrgangsstufe am 1. Juli 2015 zusammen mit ihren Lehrkräften Karolin Heil und Martina Kerscher erleben.

Die Schülerinnen und Schüler sahen das Märchen Rotkäppchen auf Französisch. Da es sich um ein bekanntes Stück handelt und schwieriges Vokabular im Unterricht vorbereitet wurde, war es für die Schülerinnen und Schüler kein Problem, dem Erzähler bzw. den Figuren zu folgen. Zudem erfreute die liebevolle und witzige Umsetzung dieses alten Stoffs, bei dem einzelne sogar mitwirken durften, die Achtklässler, sodass sie mit diesem (Erfolgs-) Erlebnis gut gelaunt das Schuljahr ausklingen lassen können. (Hk)

 

 

Besuch der französischen Erzählerin Catherine Bouin

am 10.02.2015

Am Dienstagnachmittag präsentierte die „conteuse“, also Erzählerin, Catherine Bouin den Französischschülerinnen und -schülern der neunten Jahrgangsstufe kurze, einfache Geschichten. Natürlich nicht auf Deutsch, sondern in der Fremdsprache.

Die erste Erzählung stammt aus Algerien und handelt von einem kleinen Mädchen, das bei Gazellen aufwuchs und dann die Frau des Sultans wurde. Die zweite kommt aus Québec und beinhaltet die Lehre, dass man immer etwas zu geben hat, selbst wenn man arm ist. Abschließend ließ die Madame Bouin Rätsel, sog. „devinettes,“ lösen, in denen die Neuntklässler ihren Scharfsinn unter Beweis stellen konnten.

Auch wenn die Schüler erst im zweiten Lernjahr sind, konnten sie den Erzählungen folgen, da Mme Bouin es verstand, die schwierigen Wörter, Ausdrücke und Sachverhalte durch ihre Gestik, Mimik und auch Parallelen zu anderen Sprachen verständlich zu machen.

In den kurzweiligen 45 Minuten mussten die Französisch-Schüler somit ihre Fremdsprachenkenntnisse anwenden, jedoch nicht im Rahmen einer Leistungserhebung, sondern in der Begegnung mit einer Muttersprachlerin, die authentische Texte präsentierte. Die dadurch erzielten Erfolgserlebnisse stellen mit Sicherheit eine große Motivation für den Französischunterricht in den kommenden Schuljahren dar! (Hk)

RSG – Flyer auf Französisch

Waldmünchen Im Rahmen des P-Seminars erstellten Schülerinnen des Robert-Schumann-Gymnasiums in Cham einen umfangreichen, inhaltlich und optisch sehr ansprechenden Flyer auf Französisch mit Inhalten über Waldmünchen, den sie am Donnerstag im Mehrgenerationenhaus im Beisein von[nbsp] Bezirkstagspräsident und Landrat Franz Löffler vorstellten. Mit dabei unter anderem auch Schulleiter OStD Günter Habel und dessen Stellvertreterin StDin Angela Schöllhorn.

Verantwortlich für die Leitung des Seminars zeigte sich Karolin Heil, Lehrkraft für Deutsch und Französisch.

Anschaulich und detailreich erläuterten die jungen Damen auf Französisch und auf Deutsch die einzelnen Schritte der Entstehung. Die Idee stammte übrigens von StDin Martina Mathes, der Leiterin der Wirtschaftsschule in Waldmünchen. Unter den Partnerstädten der Trenckstadt befindet sich auch die französische Stadt Combourg und so ist ein Informationsblatt in französischer Sprache sicherlich eine sinnvolle Sache.

Zunächst erabeiteten die Seminarteilnehmerinnen der 12. Jahrgangsstufe die einzelnen Arbeitsschritte. So schauten sie sich andere Flyer als Beispiele an, informierten sich über verschiedenen Faltungen und unterschiedliche Layouts und sammelten wichtige Informationen über Waldmünchen. Sehr hilfreich waren hierbei der historische Rundgang unter der Führung von Martina Mathes und die Museumsführung durch Karlheinz Schröpfer.

Beim kreativen Teil der Flyererstellung wurden die Schülerinnen tatkräftig unterstützt von Ingrid Balk-Lintl und Susanne Görgner. Die Probeexemplare wurden mehrfach korrekturgelesen, auch von Leuten, deren Muttersprache Französisch ist. Man wollte ganz auf Nummer sicher gehen.

Weiter mussten das Format festgelegt und ein Schrifttest gemacht werden. Der vielen Bilder wegen entschied man sich für die Zick-Zack-Faltung. Die Herstellung des Prospektes war sehr aufwendig, es war viel Arbeit, bis der Flyer in Druck gehen konnte, von Ende Oktober bis Mitte Januar waren die Schülerinnen damit beschäftigt. Doch die Mühe hatte sich allemal gelohnt und gelernt wurde auch einiges, beispielsweise das Arbeiten am Laptop mit verschiedenen Programmen sowie über Bildbearbeitung und Farbgestaltung.

Der mit vielen Fotos bestückte Flyer beginnt mit einer kurzen Chronik über den Staatsmann François-René de Chateaubriand, der auf seiner Reise nach Prag in Waldmünchen Quartier bezog und von dem kleinen Ort sehr angetan war. Auch Zitate des berühmten Franzosen sind festgehalten.

Den Hauptteil nehmen Waldmünchens geschichtliche Ereignisse und Sehenswürdigkeiten ein. Insgesamt 13 Punkte sind aufgeführt, ergänzt durch einen Straßenplan. In Text und Bild sind unter anderem der Europabrunnen, die Kirche St. Stephan, das Rathaus und das frühere Pflegerschloss dargestellt. Erwähnung findet auch das Ölbergkirchlein, welches schon Chateaubriand begeisterte und zu folgendem Zitat hingerissen hatte: „In Paris stürzte man eine Monarchie und in Waldmünchen errichtete man eine Kapelle.“

Die Freizeitmöglichkeiten nehmen ebenfalls ein breites Spektrum ein, wie etwa die sorgfältig ausgeschilderten, grenzüberschreitenden Wander- und Mountainbikewege, die „verschwundenen Dörfer“ jenseits der Grenze und natürlich auch Heimatfest und Trenckspiel. Desgleichen Beachtung finden die St. Anna und St. Sebastian geweihte Bergkirche in Herzogau mit benachbartem ehemaligen Pfarrhof. Heute ist dort ein Café untergebracht, indem die verschiedensten kulturellen Veranstaltungen einen ansprechenden Hintergrund finden.

Unter den Fremdenverkehrsattraktionen fehlt auch nicht der Erlebnisraum Perlsee, der Kohlenmeiler und das Freizeitzentrum am Gibacht mit dem „Leuchtturm der Menschlichkeit“. Dies sind nur einige Beispiele, was französische Gäste im eigens für sie gestaltetem Flyer vorfinden.

Bürgermeister Markus Ackermann ging angesichts des Engagements der jungen Leute nach seinen Worten[nbsp] „das Herz auf“! Er beglückwünschte die Schülerinnen zu dem rundum gelungenen Flyer, den sie auf beeindruckende Weise präsentiert hatten. Weiter gratulierte er zu den neuen Erkenntnissen und Erfahrungen außerhalb der Schule. Die Mädchen hätten jede Menge dazugelernt und dürfen sich nun als Spezialisten in Sachen Chateaubriand fühlen, ebenso als Medienexperten und als Kenner der Tourismusregion Waldmünchen. Zudem hatten sie gelernt, Netzwerke zu Fachleuten zu errichten. Die Seminare seien ein hervorragendes Angebot und der entstandene Flyer genüge höchsten Ansprüchen. Die Städtepartnerschaften, bekräftigte der Rathauschef, seien für Waldmünchen von großer Wichtigkeit. Die beiden Städte Waldmünchen und Combourg besuchen sich gegenseitig im jährlichen Abstand und es wurden mittlerweile feste Freundschaften geschlossen. Dieses Jahr kommen die Franzosen wieder in die Trenckstadt und er wird ihnen den Flyer mit großem Stolz und Dankbarkeit überreichen. Zudem wird der Prospekt selbstverständlich für alle französisch sprechenden Gäste gut sichtbar im Tourismusbüro aufliegen.

Im Anschluss an die Rede des Bürgermeisters überreichte die Schülerinnen kleine Präsente an alle, die sie bei dem Projekt unterstützt hatten, und luden schließlich zu einem Buffet mit selbsgemachten Köstlichkeiten ein, die sich nicht nur als Augen- sondern auch als Gaumenschmaus herausstellten. Nicht fehlen durfte auch der Cidre, der französische Apfelschaumwein. (wjr)

P-(Projekt)-Seminare gibt es seit Einführung des G8 in allen Gymnasien in Bayern. Es arbeiten Kleingruppen von etwa 12 bis 16 Schülern mit externen Fachleuten zusammen und erstellen auf diese Weise ein eigenes Projekt.

Französischschüler des RSG im „Goldenen Käfig“


„La cage dorée“ („Der goldenen Käfig“) ist der Titel des französischen Films, der bei uns unter dem Namen „Portugal, mon amour“ im Kino lief und den die Französischschüler der 10. und 12. Jahrgangsstufe, zusammen mit ihren Lehrkräften Karolin Heil und Martina Kerscher, [nbsp]am Donnerstagnachmittag, den 23.10.2014, im Rahmen des 15. französischen Filmfestivals „Cinéfête“ in Regensburg im Andreasstadl ansahen.
Es geht darin um eine portugiesische Familie, die in Paris lebt und arbeitet. Als der Vater ein Haus und ein gut gehendes Weingut in Portugal erbt, muss sich die Familie entscheiden: Frankreich oder Portugal.
Obwohl der Film auf Französisch gezeigt wurde, war das Verständnis jederzeit gesichert, da er mit deutschen Untertiteln lief. Jedoch auch die inhaltliche Vor- und Nachbereitung im Unterricht trugen ihren Teil[nbsp] dazu bei.
Die Schülerreaktionen waren gemischt: Sie fanden den Film lustig, aber die Handlung auch vorhersehbar. Insgesamt war es ein durchwegs gelungener Ausflug, der den Französischunterricht durch die Authentizität des Ereignisses bereicherte. (Hk)

Französisches Figurentheater

Achtklässler des RSG besuchen das Lille Kartofler Figurentheater


Märchenhaft lassen die Französischschüler der achten Jahrgangsstufe ihr erstes Lernjahr ausklingen. Denn am 10. Juli 2014 durften sie zusammen mit ihren Lehrkräften Karolin Heil und Irene Ostler ihre Französischkenntnisse testen, aber nicht in einer Leistungs[-]erhebung, sondern im Chamer Langhaussaal.
Die Schülerinnen und Schüler sahen das Märchen Aschenputtel auf Französisch. Da es sich um ein bekanntes Stück handelt und schwieriges Vokabular im Unterricht vorbereitet wurde, war es für die Schülerinnen und Schüler kein Problem, dem Erzähler bzw. den Figuren zu folgen. Zudem begeisterte die liebevolle und witzige Umsetzung dieses alten Stoffs die Achtklässler, sodass sie mit diesem (Erfolgs-) Erlebnis gut gelaunt in die Ferien gehen können. (Hk)


Schnupperstunde für Grundschüler


Viertklässler der Grundschule Cham besuchen eine Schnupperstunde Französisch am RSG

„Bonjour! Je m’appelle …“ Mit diesen Worten stellten sich am Donnerstag, den 20.2. und 27.02., die Französisch-Schülerinnen der Q11 den vierten Klassen der Grundschule Cham vor, die jeweils zu einer Schnupperstunde Französisch an das Robert-Schuman-Gymnasium gekommen waren.

Diese Veranstaltung steht im Zusammenhang mit dem deutsch-französischen Tag, der seit 2003 jährlich gefeiert wird, um an die Freundschaft dieser beiden Länder zu erinnern, die am 22. Januar 1963 vom damaligen Bundeskanzler Konrad Adenauer und seinem französischen Kollegen Charles de Gaulle durch die Unterzeichnung des Elysée-Vertrags besiegelt wurde.

Die Elftklässlerinnen hatten sich für ihre Gäste einiges einfallen lassen, um sie an die fremde Sprache heranzuführen und sie für das Land zu begeistern.

Nach einer Vorstellungsrunde, natürlich in der Fremdsprache, durften die angehenden Französisch-Schüler unter anderem Sehenswürdigkeiten von Paris bewundern, wie den Eiffelturm, den Triumphbogen und den Louvre mit der Mona Lisa.

Außerdem konnten sie auch noch über französische Lieder und den Geschmackssinn Frankreich kennen lernen: Baguette mit französischen Käsesorten, Elsässer Flammkuchen, Tarte, Briochette und Croissants schmeckten den Grundschülern hervorragend.

Abschließend durften sie spielerisch in einem Memory, einem Quiz oder einem Wörterrätsel ihr neu erworbenes Wissen testen.

Obwohl einige vorher kaum etwas über die französische Sprache und unser Nachbarland wussten, machten alle begeistert mit und hatten dabei viele Erfolgserlebnisse. Damit sie sich noch lange an diese außergewöhnliche Stunde erinnern, bekamen die kleinen „Französisch-Experten“ auch noch ein Souvenir mit nach Hause.

Das France Mobil zu Besuch am RSG am 14. und 15. Januar 2014


„Was ist denn das?“, dachte sich wohl mancher, der am Dienstag oder Mittwoch, den 14. und 15. Januar, am RSG-Parkplatz vorbeiging. Denn dort[nbsp] stand an diesen Tagen ein auffälliges Fahrzeug: Ein weißer Renault Kangoo mit der Aufschrift „France Mobil“, mit dem die junge Französin Caroline Moisan anreiste, um Schülern der siebten und zehnten Klassen einen Besuch abzustatten.
Caroline ist eine von zwölf Referenten, die in ganz Deutschland Schulen besuchen, um den Schülern die Angst vor dieser vermeintlich schwierigen Sprache zu nehmen und um ihnen zu zeigen, wie spannend, jung und dynamisch Frankreich ist. Ermöglicht wird das France Mobil von der französischen Botschaft und der Robert Bosch Stiftung, die Renault Deutschland AG stellt die 12 Fahrzeuge zur Verfügung.

Im Gepäck haben die „Botschafter Frankreichs“ eine ganze Bandbreite an Materialien wie Spiele, Videos, Musik, CD-ROMs, Broschüren etc., mit denen sie den Jugendlichen ihr Land und ihre Sprache näherbringen. Die siebten Klassen am RSG fühlten sich beispielsweise sehr angesprochen von den Methoden, mit denen Caroline sie ans Französische heranführte. Obwohl die Schüler diese Sprache noch nicht lernen, konnten sie nachvollziehen, wie viel sie dennoch verstehen: So durften sie in einem spannenden Memory-Wettspiel französische und deutsche Begriffe einander zuordnen oder bei Musik von aktuellen französischen Gruppen die Frosch-Handpuppe François schnappen, sobald sie ein Wort verstanden. Wer so spielerisch mit einer neuen Sprache in Kontakt kommt, wird sie vielleicht umso lieber erlernen wollen – so das Konzept von France Mobil.

In den zehnten Klassen traf Caroline auf Schüler, die bereits seit drei Jahren Französisch lernen. Hier galt es, die Jugendlichen zu bestärken, am Ball zu bleiben, indem vorhandene Kenntnisse gemeinsam mobilisiert wurden: Die Schüler wurden aufgefordert, über sich selbst zu erzählen, und es wurde zum Beispiel in einer Alphabet-Rallye Wortschatz trainiert. Am spaßigsten war aber wohl das Ratespiel zu französischen Werbespots, von denen zunächst nur die Anfangsszenen gezeigt wurden. Die Schüler mussten dann erraten, welches Produkt darin beworben wird, was zum Teil gar nicht so leicht war. Die Sieger dieses Wettbewerbs erhielten sogar eine Tasche als Geschenk.

Für alle Schüler gab es außerdem einen Riegel Carambar, eine typische französische Süßigkeit, um sie auch über den Geschmackssinn für diese wunderschöne Sprache zu begeistern.
Das France Mobil ist nicht zuletzt ein weiteres Beispiel für das gute wechselseitige Verhältnis zwischen Frankreich und Deutschland. Das deutsche Pendant zum France Mobil in Frankreich ist nämlich das Deutsch Mobil, in dem junge Deutsche mit der gleichen Mission durch Frankreich touren. Vielleicht strebt dies ja jetzt der ein oder andere RSGler an...

Besuch der französischen Erzählerin Catherine Bouin am RSG am 5.11.2013


„Dichtungen, die sich in ihrem Gehalt an die Wirklichkeit des Lebens anschließen und schlicht und anschaulich eine einfache Begebenheit darstellen, [sind] Erzählungen; […].“ – Leo Kyrell
Ebensolche einfachen Geschichten präsentierte am Dienstagnachmittag die „conteuse“, also Erzählerin, Catherine Bouin den Französisch-Schülerinnen und Schülern der neunten Jahrgangsstufe. Natürlich nicht auf Deutsch, sondern in der Fremdsprache.

Auch wenn die Schüler erst im zweiten Lernjahr sind, konnten sie den Erzählungen folgen, da Mme Bouin es verstand, die schwierigen Wörter, Ausdrücke und Sachverhalte durch ihre Gestik, Mimik und auch Parallelen zu anderen Sprachen verständlich zu machen.

Neben den Erzählungen, die von Glück und Unglück, Eitelkeit und Reichtum handelten, ließ die „conteuse“ zudem Rätsel, sog. „devinettes,“ lösen, in denen die Neuntklässler ihren Scharfsinn unter Beweis stellen konnten.
In den kurzweiligen 45 Minuten mussten die Französisch-Schüler somit ihre Fremdsprachenkenntnisse anwenden, jedoch nicht im Rahmen einer Leistungsmessung, sondern in der Begegnung mit einer Muttersprachlerin, die authentische Texte präsentierte. Die dadurch erzielten Erfolgserlebnisse stellen mit Sicherheit eine große Motivation für den Französischunterricht in den kommenden Schuljahren dar!