Besondere Aktivitäten

RSG-Schüler beim „Jugend forscht“-Regionalwettbewerb in Neumarkt

Christof Bauer mit Sonderpreis für nachwachsende Rohstoffe ausgezeichnet

 

Unter dem Motto „Deine Idee lässt dich nicht mehr los?“ fand am 26./27. Februar der 20. „Jugend forscht“-Regionalwettbewerb in Neumarkt statt. Zwei Tage lang trafen sich in der kleinen Jurahalle pfiffige Schüler aus der ganzen Oberpfalz, um ihre kreativen Projekte zu präsentieren. An insgesamt 76 Ständen stellten Nachwuchswissenschaftler neue Ideen rund um die Themen Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Physik, Technik, Mathematik oder Informatik vor. Unter den 129 Gästen waren mit Uschi Pongratz, Katharina Wittmann, Felicitas Graßl und Christof Bauer auch vier Teilnehmer aus der Q12 des Robert-Schuman-Gymnasiums. Vor Ort stellten sie der Jury die Ergebnisse ihrer umfangreichen Seminararbeiten vor. Bei der abschließenden Siegerehrung erhielt schließlich Christof Bauer für seine Arbeit über biologisch abbaubare Kunststoffe den Sonderpreis für nachwachsende Rohstoffe. Mit dieser Auszeichnung honorierte die Kommission die große Einsatzbereitschaft, mit der sich der 18-Jährige seinen Forschungsarbeiten gewidmet hatte. Wie der Schüler sagt, möchte er weiter auf diesem Erfolg aufbauen und seine Kenntnisse nach dem Abitur möglich bald mit einem einem Chemie-Studium vertiefen.

Damit die Rettungskette hält: Leben retten will gelernt sein

Zehntklässler des Robert-Schuman-Gymnasiums erwerben grundlegende Kenntnisse in Erster Hilfe

„Jede Kette ist so stark wie ihr schwächstes Glied.“ Weil dieses Sprichwort sicherlich auch auf die sogenannte Rettungskette zutrifft, haben sich vor kurzem die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen am Robert-Schuman-Gymnasium einem Erste-Hilfe-Kurs unterzogen, bei welchem sie die lebensrettenden Sofortmaßnahmen erlernten. Dass sie damit ein wichtiges Lernziel der Allgemeinbildung erreicht haben, wird deutlich, wenn man sich vor Augen hält, dass jeder zum Ersthelfer und somit zum Glied der Rettungskette werden kann: Ob in der Freizeit, beim Sport, in der Schule, im Straßenverkehr oder einfach nur im Haushalt, medizinische Notfälle können sich überall und jederzeit ereignen.

Dementsprechend breit war auch das Ausbildungsspektrum für die Gymnasiasten. Die fachkundigen Referenten des Bayerischen Roten Kreuzes gingen in ihren Unterrichtseinheiten zunächst auf eher alltägliche Notfälle wie Schürf- und Brandwunden, Hitzschlag oder allergische Reaktion ein. Im Anschluss daran standen allerdings auch dramatischere Szenarien auf dem Lehrplan. So konnten die Schülerinnen und Schüler unter anderem die Herz-Lungen-Wiederbelebung ausgiebig üben. Auch das Anlegen von Druckverbänden bei starken Blutungen wurde in Zweierteams praktisch geübt. Dabei investierten die Schülerinnen und Schüler freiwillig ihre Freitagnachmittage, wobei die Ausbilder es verstanden, diese interessant und bisweilen auch kurzweilig zu gestalten.

Am RSG hat es mittlerweile schon Tradition, den Zehntklässlern dieses Angebot zu unterbreiten. Mit den erworbenen Bescheinigungen halten die Jugendlichen nämlich nicht nur einen Beleg über ihre neu erlernten Fertigkeiten in Händen, sie haben auch bereits eine der Zulassungsvoraussetzungen für den Erwerb der verschiedenen Führerscheinklassen erfüllt.

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Jugend forscht

RSG-Oberstufenschüler räumen beim „Jugend forscht“-Regionalwettbewerb in Neumarkt ab     Konstantin Pusl mit IHK-Sonderpreis ausgezeichnet, 2. und 3. Platz für Christina Beer und Veronika Mühl

 „Verwirkliche Deine Idee!“ lautete das Motto des 19. „Jugend forscht“-Regionalwettbewerbs, der am 20./21. März 2014 in Neumarkt stattfand. An beiden Tagen trafen sich dazu in der kleinen Jurahalle pfiffige Schüler aus der ganzen Oberpfalz, um ihre kreativen Projekte zu präsentieren. An 90 verschiedenen Ständen stellten die Nachwuchswissenschaftler neue Ideen rund um die Themen Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Physik, Technik, Mathematik und Informatik vor. Unter den 156 Teilnehmern waren auch acht Schüler aus der Q12 des Robert-Schuman-Gymnasiums, die ebenfalls die Ergebnisse ihrer umfangreichen Seminararbeiten vorstellten. Bei der Siegerehrung belegte schließlich Christina Beer mit ihrem Thema „Enzyme in Waschmitteln“ in der Kategorie Biologie den 2. Platz. Dahinter folgte Veronika Mühl, die mit „Immobilisierten Enzymen“ experimentierte. Konstantin Pusl erhielt darüber hinaus für seine Chemie-Arbeit „Kristallzucht und Untersuchungen zum piezoelektrischen Effekt am Beispiel des Kaliumnatriumtartrat-Kristalls“ den IHK-Sonderpreis und darf nun seine Ergebnisse im Online-Magazin „Papermint“ veröffentlichen. Mit den Auszeichnungen honorierte die Jury die große Einsatzbereitschaft, mit der sich die Schüler ihren Forschungsarbeiten gewidmet hatten. Bei Schulleiter Günter Habel sowie die betreuenden Lehrkräfte Dr. Tobias Hanauer (Chemie) und Gregor Raab (Biologie) sorgten diese Erfolge für besonders große Freude, beweisen sei doch, dass in punkto Erfindergeist und Einfallsreichtum das RSG als sprachliches und wirtschaftswissenschaftliches Gymnasium den Naturwissenschaftlern in nichts nachsteht.

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Tiere "begreifen"

Manfred Werdan präsentierte einen Tag lang Reptilien, Insekten und Spinnentiere

Erneut besuchte der Reptilienexperte Manfred Werdan das Robert-Schuman-Gymnasium Cham. Im Gepäck hatte er verschiedenste Reptilien, Amphibien, Insekten und Spinnentiere, welche die Schüler der 6. und 8. Jahrgangsstufe allesamt erleben konnten. Auf Einladung von StRefin Kathrin Stempfhuber erklärte der öffentlich bestellte Sachverständiger für Reptilien viel Wissenswertes über die Tiere und konnte so auch viele Vorurteile gegenüber den Lebewesen abbauen. Dazu hatte der Fachmann mehrere Schlangen, Echsen, Landschildkröte sowie Vogelspinnen, Skorpione und Gottesanbeterinnen aus seinem eigenen Bestand mitgebracht. Bei seinen Vorträgen verstand er es exzellent, das Verständnis von den Kindern und Jugendlichen für seine Tiere zu wecken und sie für deren Einzigartigkeit zu begeistern. Ein großes Anliegen war es ihm auch, seine Zuhörer davon zu Überzeugen, dass bestimmte Reptilien als Haustiere nur bedingt geeignet sind, da deren artgerechte Haltung mehr Platz und Zeit bedarf, als in der Regel von ihren Haltern aufgewendet werden kann. Der Experten gab den Anwesenden auch die Möglichkeit, die Tiere hautnah „begreifen“ zu lassen. „Auf diese Weise lernen sie, die Eigenheiten dieser Geschöpfe besser zu verstehen“, so Werdan. Der Experte sprach mit den Schülern ebenso über den natürlichen Lebensraum der Tiere, über ihr Beutefang- und Fressverhalten sowie ihre artspezifischen Eigenheiten. Fasziniert von den Lebewesen vergingen für die Schüler die eineinhalb Stunden wie im Flug.