Im Rahmen einer Feierstunde im Salesianum München wurden bayerische Schulen geehrt, die in ihrer schulischen Arbeit einen besonderen Schwerpunkt auf die MINT-Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik legen und so bei den Schülerinnen und Schülern die Neugier und das Interesse für diese Fächer wecken und zu entsprechenden Berufsbildern mit attraktiven Möglichkeiten hinführen. Von den ausgezeichneten 76 Schulen erhielten 41, darunter das RSG, die Auszeichnung bereits zum zweiten Mal.

Diese Schulen zeigen somit die Nachhaltigkeit in ihrem MINT-Konzept. Die bundesweite Initiative „MINT Zukunft schaffen“ bewertet die Schulen anhand einheitlicher Kriterien aus 14 unterschiedlichen Bereichen, die eine vielfältige Herausforderung darstellen. Umso glücklicher ist man am RSG, dass man mit einem breitgefächerten Zusatzangebot an Wahlunterricht, Arbeitsgemeinschaften und Praktika die Jury überzeugen konnte und deutlich wurde, dass auch an einem sprachlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Gymnasium eine gute naturwissenschaftliche Hinführung und Bildung der Jugendlichen stattfinden kann. Dies zeigt wieder einmal, wie breitgefächert die Bildungsmöglichkeiten am Gymnasium sind und in welch anregender Vielfalt die Entwicklung junger Menschen begleitet wird, vom Humanismus bis hin zur Technik, in Ergänzung und enger Verbindung.

Die Ehrung steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz und wurde von Staatssekretär Georg Eisenreich vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, vom Vorstandsvorsitzenden der Initiative „MINT Zukunft schaffen“ Thomas Sattelberger und vom Stellvertretenden. Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. Dr. Christof Prechtl vorgenommen. In ihren Ansprachen machten sie deutlich, welche Bedeutung den Schulen beim Wecken von Interessen und der Vermittlung der grundlegenden Kompetenzen zukommt und wie wichtig Naturwissenschaften und Technik für den Wirtschaftsstandort Deutschland sind.

Während Staatssekretär Georg Eisenreich und Dr. Christof Prechtl die attraktiven Berufsmöglichkeiten in diesem Arbeitsfeld hervorhoben, machte Thomas Sattelberger deutlich, dass besonders die Kombination aus Wirtschaft und MINT-Fächern einen beruflichen Erfolgsgaranten darstellt. Außerdem hob er besonders das Engagement der MINT-Verantwortlichen an den Schulen hervor, da aufgrund ihres Einsatzes die ausgezeichneten Schulen nun zu den lediglich 3,5 % der allgemeinbildendenden Schulen Deutschlands gehören, die sich mit der Auszeichnung als MINT-freundliche Schule schmücken können.

Nicht ohne Stolz nahm die Delegation der Schule diese besondere Auszeichnung entgegen, wohl wissend, dass diese Ehrung zugleich auch ein Auftrag für die Zukunft ist, den Schülerinnen und Schülern des Robert-Schuman-Gymnasiums auch weiterhin die Vielfalt der persönlichen Möglichkeiten aufzuzeigen, Interessen zu wecken, zu begeistern und sie auf dem Weg zur eigenen Persönlichkeit zu begleiten.