„Der Anfang ist vor mir.“ Diese Worte des deutschen Schriftstellers Manfred Hinrich haben – bewusst oder unbewusst – in den letzten Tagen manchen Neuzugang am Robert-Schuman-Gymnasium bewegt. So war zu Beginn die Anspannung der Eltern und Schüler deutlich zu spüren, als sie mit angespannten Mienen in der Pausenhalle saßen. Schließlich beginnt ein neuer wichtiger Abschnitt im Leben der 69 Schülerinnen und Schüler, die sich in diesem Schuljahr für das Robert-Schuman-Gymnasium in Cham entschieden haben. Um diese Anspannung weiß auch Schulleiter Günter Habel, der nach einem kurzen musikalischen Gruß der Bigband die neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler und deren Eltern sehr herzlich begrüßte.

Alle versammelt – die neuen Schüler und ihre Eltern

Schon bald huschte hier und da ein erstes Lächeln über die Gesichter, als der mit beruhigenden und ermutigenden Worten kurz darstellte, was die Schülerinnen und Schüler in den nächsten Stunden und Tagen erwartet. „Für einen guten Start ist das Zusammenspiel von drei Faktoren wichtig“, erklärte Habel. „Zum einen sind da die eifrigen, aufgeschlossenen Schülerinnen und Schüler, zum anderen die unterstützenden Eltern, die ihre Kinder, wenn es nötig ist, auffangen; zuletzt braucht es annehmende Lehrerinnen und Lehrer, die sich um jeden einzelnen Schüler bemühen.“ 

Im Anschluss stellte der Schulleiter die Klassenleiter vor und gab somit der pädagogischen Fürsorge „ein Gesicht“. Zudem zeigte er verschiedene Anlaufstellen auf, an die sich sowohl Eltern als auch Schüler jederzeit wenden können. Nicht nur er selbst, sondern auch das Team der Schulleitung mit Angela Schöllhorn und Berno Secknus hätten bei auftretenden Problemen jederzeit ein offenes Ohr. Auch Hausmeister Günther Engl, Unterstufenbetreuer Johann Koller, Beratungslehrer Markus Hartl, das Lehrerkollegium und auch der Elternbeirat, vertreten durch den Vorsitzenden Florian Fundeis, stünden immer gerne als Ansprechpartner bereit.

Kompetente Ansprechpartner am RSG – die Tutoren!

Auch stellte er die vier Tutorenteams vor, die in diesem Jahr die Betreuung jeweils einer der neuen 5. Klassen übernehmen. Die Zehntklässlerinnen und Zehntklässler werden ihre neuen Mitschüler bei den ersten Schritten an der neuen Schule intensiv begleiten, um ihnen bei zur Seite zu stehen und sie in den ersten Monaten an der neuen Schule kompetent zu unterstützen.

Spätestens als der Schulleiter alle Schüler persönlich per Handschlag begrüßt hatte und ihnen die kleinen, aber sehr nützlichen Präsente zur Begrüßung – darunter das RSG-Hausheft und die RSG-Trinkflasche – übergeben hatte, war das letzte „Lampenfieber“ verflogen und Herr Habel vertraute die Schülerinnen und Schüler den Klassenleitern und Tutoren an, die diese in ihre Klassenzimmer führten. Dort erfuhren die Mädchen und Jungen dann weitere wichtige Punkte wie den Stundenplan, die Namen ihrer Fachlehrer und natürlich erhielten sie ihre neuen Schulbücher.

Tutoren in action – Spiele fördern das Kennenlernen und bauen Anfangsnervosität ab.

Damit die Vielzahl der neuen Eindrücke und Informationen die Schülerinnen und Schüler nicht überfordert, sieht das Konzept am RSG vor, dass sie in den ersten drei Tagen nur von ihrem Klassenleiter unterrichtet und mit den wichtigsten Fragestellungen (z.B. Wo finde ich mein Klassenzimmer? Wie komme ich zum Bus?) vertraut werden. Die wichtigste Rolle aber spielt das gegenseitige Kennenlernen, da die Schülerinnen und Schüler ja aus den verschiedensten Teilen des Landkreises stammen und sich daher noch nicht kennen. Um dem auf möglichst angenehme und unterhaltsame Weise abzuhelfen, haben die geschulten Tutorinnen und Tutoren zahlreiche Spiele vorbereitet.

Ein offenes Ohr für die Eltern: die stellvertretende Schulleiterin Angela Schöllhorn

Während die Schülerinnen und Schüler in den Klassenräumen betreut wurden, gab Günter Habel in der Pausenhalle den Eltern weitere nützliche Ratschläge – nicht nur als Schulleiter, sondern auch als erfahrener Vater. Anschließend lud er die Eltern noch auf Kaffee und Kuchen in die Mensa ein, um auch diesen die Möglichkeit zu geben, sich untereinander im lockeren Gespräch kennen zu lernen und erste Kontakte zu knüpfen. Auch die Mitglieder der Schulleitung und einige Lehrer standen als Ansprechpartner zur Verfügung.

Die neuen Lehrer am RSG.

Hintere Reihe von links nach rechts: Raphael Tomzyck, Markus Bauer, Schulleiter Günter Habel, Markus Retzer, Philipp Schleicher;

Vordere Reihe von links nach rechts: Corinna Heger, Regina Vierbacher, Lisa-Katharina Weispfenning, Corinna Roider, Irina Reinauer

Doch nicht nur die Fünftklässler sind neu am RSG, auch in der Lehrerschaft sind einige neue Gesichter zu vermelden. So konnte Schulleiter Günter Habel einige neue Lehrkräfte am RSG begrüßen. So wurden die Studienreferendarinnen und -referendare Corinna Heger (L, G, Sk), Philipp Schleicher (E, G, Sk) und Regina Vierbacher (Ku) für den Zweigschuleinsatz zugewiesen. Außerdem bleiben Hanna Dittrich (E, Sw) und Theresa Jehl (E, Sp), die bereits im vergangenen Schuljahr an dieser Schule gewirkt haben, ein weiteres halbes Jahr. Als mobile Reserve wird Irina Reinauer (M, Sw) ihren Dienst am RSG antreten. Die neue Lotsin ist Petra Märker, Corinna Roider wird u.a. das Team der offenen Ganztagsschule am RSG verstärken. Dauerhaft werden Markus Bauer (M, WR), Markus Retzer (D, G), Raphael Tomzyck (E, Sm) und Lisa-Katharina Weispfenning (E, Psy) Teil des Kollegiums sein. Wir wünschen allen „Neuen“ – Schülern und Lehrern – ein erfolgreiches Schuljahr mit viel Freude bei den anstehenden Aufgaben! Der Anfang jedenfalls ist schon hinter ihnen!